Westfälische Kirche startet Klimaschutzstrategie

9. Mai 2011
Westfalen. Um die Klima- und Energiepolitik in Deutschland wird nach der Katastrophe von Fukushima heftig gerungen. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) entwickelt jetzt bis Ende 2011 eine Klimaschutzstrategie. Mit diesem Projekt „EKvW 2020“ soll der kirchliche Beitrag zum Klimaschutz vergrößert und eine wirkungsvolle Klimapolitik in Deutschland unterstützt werden.

Die westfälische Kirche hat sich bereits vor zwei Jahren zum Ziel gesetzt, bis 2020 vierzig Prozent ihrer Treibhausgas-Emissionen einzusparen (im Vergleich zu 1990). Ab 2012 soll die Klimaschutzstrategie systematisch umgesetzt werden. Unterstützt wird die Evangelische Kirche von Westfalen vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und dem Bielefelder e&u energiebüro. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert die Entwicklung des Konzeptes im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative.

Als viertgrößte evangelische Landeskirche in Deutschland verfügt die EKvW mit ihren rund 900 Kirchen, 200 Gemeindezentren sowie 800 Kindergärten über große Möglichkeiten für Klimaschutz und Ressourceneinsparung. „Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und setzen ein deutliches Zeichen. Indem wir Klimaschutz noch konsequenter in unsere Arbeit integrieren, kommen wir nicht nur unserem Auftrag nach, die Schöpfung zu bewahren, sondern leisten auch einen Beitrag, die Folgen des Klimawandels für die Länder des Südens zu begrenzen“ erklärt Albert Henz, Vizepräsident der westfälischen Kirche.

Mehr in der Pressemeldung der EKvW (pdf)